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Brauerei C.W. Naumann Aktiengesellschaft in Leipzig-Plagwitz 1828 - 1928. Zum hundertjährigen Bestehen
[Beiliegend 4 Karten der Brauerei C.W. Naumann, Leipzig W 31, Zschochersche Straße 79]
Kurt Scholtze Verlag - Leipzig - 1928
gebunden - 4° - 46 S., ill. - 30 x 21 cm
INT
Mittwoch, 28. November 2018
Dienstag, 27. November 2018
27-06
Angela Riedl
125 Jahre Brauerei Riedl. 1875-2000
Hutzler - Windischeschenbach - 2000
gebunden - 178 S., ill.
ISBN:
INT
Seit über 137 Jahren wird in der Brauerei Riedl das bayerische Nationalgetränk gebraut. Der in Plößberg, einem staatlich anerkannten Erholungsgebiet liegende Familienbetrieb, geleitet von der Braumeisterin Frau Angela Riedl legt großen Wert auf das Reinheitsgebot und absolute Frische. Nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe dürfen im Bier drinnen sein.
125 Jahre Brauerei Riedl. 1875-2000
Hutzler - Windischeschenbach - 2000
gebunden - 178 S., ill.
ISBN:
INT
Seit über 137 Jahren wird in der Brauerei Riedl das bayerische Nationalgetränk gebraut. Der in Plößberg, einem staatlich anerkannten Erholungsgebiet liegende Familienbetrieb, geleitet von der Braumeisterin Frau Angela Riedl legt großen Wert auf das Reinheitsgebot und absolute Frische. Nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe dürfen im Bier drinnen sein.
27-05
Paul Mai (Hrsg.)
360 Jahre Brauerei Bischofshof - 100 Jahre Braustandort
[ Ausstellung in der Brauerei Bischofshof 12. April 2010 bis 10. Mai 2010. Mit Beiträgen von Martin Angerer ...]
Schnell & Steiner - Regensburg - 2010
gebunden - 24 cm - 152 S, zahlr. Abb..
[Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg: Kataloge und Schriften - 29]
ISBN: 978-3-7954-2495-4
INT / DNB
Inhalt {extern}
360 Jahre Brauerei Bischofshof - 100 Jahre Braustandort
[ Ausstellung in der Brauerei Bischofshof 12. April 2010 bis 10. Mai 2010. Mit Beiträgen von Martin Angerer ...]
Schnell & Steiner - Regensburg - 2010
gebunden - 24 cm - 152 S, zahlr. Abb..
[Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg: Kataloge und Schriften - 29]
ISBN: 978-3-7954-2495-4
INT / DNB
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27-04
Markus Raupach
Die schönsten Brauereien in Berlin und Potsdam
Elsengold Verlag GmbH - [Berlin] - 2018
gebunden - 25 cm - 143 S., ll.
{Ori}, deutsch von
ISBN: 978-3-944594-92-7
INT / DNB
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Die schönsten Brauereien in Berlin und Potsdam
Elsengold Verlag GmbH - [Berlin] - 2018
gebunden - 25 cm - 143 S., ll.
{Ori}, deutsch von
ISBN: 978-3-944594-92-7
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27-03
Alexander Schossig / Judith von Rauchbauer
Prost Amberger Bier: Amberger Brauerei- und Wirtshauskrüge
[Stadtmuseum Amberg]
Josef Fink Kunstverlag - Lindenberg i. Allgäu - 2017
gebunden - 24 cm - 122 S.
ISBN: 978-3-95976-072-0
INT / DNB
Die Bierstadt Amberg zeichnet sich durch eine - im Verhältnis zur Einwohnerzahl - besondere Brauereidichte aus. Um 1900 lassen sich 28 Bierbrauer nachweisen, bis 1970 gibt es zehn Brauereien, heute noch sechs, davon vier in Familienbesitz. Für das Lieblingsgetränk der Bayern ist seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein grauer Steinzeug-Maßkrug unerlässlich, der meist mit dem Brauereinamen bzw. -signet gekennzeichnet wurde. In der Broschüre werden folgende Themen behandelt: - Amberger Brauereigeschichte - Form, Entwicklung und Material der Maßkrüge - Datierungsmöglichkeiten der Krüge - Krüge bestehender und ehemaliger Brauereien - Wirtshauskrüge - die "Zinndeckel" zu den Krügen Es wurde versucht, eine große Zahl von Krügen aufzuspüren. Vorgestellt werden alle erhaltenen, meist seltenen Exemplare und besondere Raritäten. Sie stammen aus Privatsammlungen und dem Museumsbestand. Ein informativer Katalog mit vielen Details, vor allem für Sammler von Krügen und für Keramikliebhaber.
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Prost Amberger Bier: Amberger Brauerei- und Wirtshauskrüge
[Stadtmuseum Amberg]
Josef Fink Kunstverlag - Lindenberg i. Allgäu - 2017
gebunden - 24 cm - 122 S.
ISBN: 978-3-95976-072-0
INT / DNB
Die Bierstadt Amberg zeichnet sich durch eine - im Verhältnis zur Einwohnerzahl - besondere Brauereidichte aus. Um 1900 lassen sich 28 Bierbrauer nachweisen, bis 1970 gibt es zehn Brauereien, heute noch sechs, davon vier in Familienbesitz. Für das Lieblingsgetränk der Bayern ist seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein grauer Steinzeug-Maßkrug unerlässlich, der meist mit dem Brauereinamen bzw. -signet gekennzeichnet wurde. In der Broschüre werden folgende Themen behandelt: - Amberger Brauereigeschichte - Form, Entwicklung und Material der Maßkrüge - Datierungsmöglichkeiten der Krüge - Krüge bestehender und ehemaliger Brauereien - Wirtshauskrüge - die "Zinndeckel" zu den Krügen Es wurde versucht, eine große Zahl von Krügen aufzuspüren. Vorgestellt werden alle erhaltenen, meist seltenen Exemplare und besondere Raritäten. Sie stammen aus Privatsammlungen und dem Museumsbestand. Ein informativer Katalog mit vielen Details, vor allem für Sammler von Krügen und für Keramikliebhaber.
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27-02
Hans Rudolf Hartung / Peter Dahm
Soester Bier
[ Vom Essen und Trinken und von mancherlei Drumrum in der ältesten Stadt Westfalens]
Manfred Wieners - Soest - 2007
gebunden - 8° - 72 S.
ISBN: 3000226869
INT
Soester Bier
[ Vom Essen und Trinken und von mancherlei Drumrum in der ältesten Stadt Westfalens]
Manfred Wieners - Soest - 2007
gebunden - 8° - 72 S.
ISBN: 3000226869
INT
27-01
Ulrich Günnemann
BrauereiGeschichte(n): Hagen und Umgebung
Ardenkuverlag - Hagen - [2017]
gebunden - 27 cm - 234 S., ill.
ISBN: 978-3-942184-50-2
INT / DNB
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BrauereiGeschichte(n): Hagen und Umgebung
Ardenkuverlag - Hagen - [2017]
gebunden - 27 cm - 234 S., ill.
ISBN: 978-3-942184-50-2
INT / DNB
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Montag, 26. November 2018
26-04
Horst Dornbusch
Das grosse Brauwelt Lexikon der Biersorten
Fachverlag Hans Carl - Nürnberg - 2017
gebunden - 23 cm - 248 S., ill.
ISBN: 978-3-418-00131-9
INT / DNB
Das grosse Brauwelt Lexikon der Biersorten
Fachverlag Hans Carl - Nürnberg - 2017
gebunden - 23 cm - 248 S., ill.
ISBN: 978-3-418-00131-9
INT / DNB
26-03
Horst Dornbusch
Die Biersorten der Brauwelt
[Ihre Geschichte und Rezepturen]
Fachverlag Hans Carl - Nürnberg - 2014
gebunden - 23 cm - 302 S., ill.
ISBN: 978-3-418-00126-5
INT / DNB
Inhalt {extern}
Die Biersorten der Brauwelt
[Ihre Geschichte und Rezepturen]
Fachverlag Hans Carl - Nürnberg - 2014
gebunden - 23 cm - 302 S., ill.
ISBN: 978-3-418-00126-5
INT / DNB
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26-02
Karl Michel (Hrsg.)
Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Bierbrauerei. 1. Band
[ Eine Darstellung in Wort und Bild über die Einführung und Anwendung der Wissenschaft in den Gewerben unter besonderer Berücksichtigung der wichtigsten Vorgänge im Braugewerbe von ältester bis jüngster Zeit]
Verlag der Michel'schen Braulehranstalt - Müncchen - 1906
gebunden - ca. 20 x 28,5 cm - 215 S + Werbeanzeigen
INT
{label}
{note}
Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Bierbrauerei. 1. Band
[ Eine Darstellung in Wort und Bild über die Einführung und Anwendung der Wissenschaft in den Gewerben unter besonderer Berücksichtigung der wichtigsten Vorgänge im Braugewerbe von ältester bis jüngster Zeit]
Verlag der Michel'schen Braulehranstalt - Müncchen - 1906
gebunden - ca. 20 x 28,5 cm - 215 S + Werbeanzeigen
INT
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{note}
26-01
Stefan Mack
Biergärten & Keller von Bamberg bis Forchheim
[150 Tips zu den schönsten Kellern und Biergärten --- Herzogenaurach - Kreuzberg - Spezi-Keller -Zückshut]
Verlag Stefan Mack - Heroldseck-Großgeschaidt - 1999
gebunden - 21 cm - (?) S., ill.
ISBN: -
INT
Biergärten & Keller von Bamberg bis Forchheim
[150 Tips zu den schönsten Kellern und Biergärten --- Herzogenaurach - Kreuzberg - Spezi-Keller -Zückshut]
Verlag Stefan Mack - Heroldseck-Großgeschaidt - 1999
gebunden - 21 cm - (?) S., ill.
ISBN: -
INT
Samstag, 24. November 2018
24-14
Andreas Richter {u.a.}
HOFBRÄUHAUS MÜNCHEN 1589-1989 -
400 Jahre Tradition Festschrift - Staatliches Hofbräuhaus in München - AM PLATZL MÜNCHEN
Carl Gerber Verlag GmbH - München - 1989
gebunden - 29 cm - 240 S., ill.
ISBN: 3-87249-132-6
INT / DNB
Aus dem Inhalt: Beschreibung der Geschichte und Braugeschichte des Hofbräuhauses von den Anfängen bis zum Jubiläumsjahr
– Bier – Weißbier – Bockbier - Brauerei - München – Münchner Kindl - Biersorten – Reinheitsgebot – Braumeister – Bockbierbräuche
zum Teil dreisprachig: deutsch, englisch und japanisch
Das Staatliche Hofbräuhaus am Platzl ist ein Bierpalast in der Münchner Altstadt am Platzl. Es war lange Zeit der Sitz der dazugehörigen Brauerei Hofbräu, woraus es auch die Berechtigung für die weitere Nutzung des Präfix Hof ableitet. (Wikipedia) Hofbräuhaus München, Brauerei, Brauhaus Am Platzl München, Bier, Biersorten, Reinheitsgebot, Bierbrauer, Braumeister, Bock, Bockbier, Bockbierbräuche, Münchner Kindl, Festschrift, Chronik, Reklame, Werbung, Kellnerinnen, Fastenbier, Weißbier, Tradition
HOFBRÄUHAUS MÜNCHEN 1589-1989 -
400 Jahre Tradition Festschrift - Staatliches Hofbräuhaus in München - AM PLATZL MÜNCHEN
Carl Gerber Verlag GmbH - München - 1989
gebunden - 29 cm - 240 S., ill.
ISBN: 3-87249-132-6
INT / DNB
Aus dem Inhalt: Beschreibung der Geschichte und Braugeschichte des Hofbräuhauses von den Anfängen bis zum Jubiläumsjahr
– Bier – Weißbier – Bockbier - Brauerei - München – Münchner Kindl - Biersorten – Reinheitsgebot – Braumeister – Bockbierbräuche
zum Teil dreisprachig: deutsch, englisch und japanisch
Das Staatliche Hofbräuhaus am Platzl ist ein Bierpalast in der Münchner Altstadt am Platzl. Es war lange Zeit der Sitz der dazugehörigen Brauerei Hofbräu, woraus es auch die Berechtigung für die weitere Nutzung des Präfix Hof ableitet. (Wikipedia) Hofbräuhaus München, Brauerei, Brauhaus Am Platzl München, Bier, Biersorten, Reinheitsgebot, Bierbrauer, Braumeister, Bock, Bockbier, Bockbierbräuche, Münchner Kindl, Festschrift, Chronik, Reklame, Werbung, Kellnerinnen, Fastenbier, Weißbier, Tradition
24-13
Christiane Klinke
Hopfenbau in Franken
[Als der Hopfen noch an Stangen wuchs ]
Verlag Fränkisches Feilandmuseum - Bad Windsheim - 1996
gebunden - 24 cm - 176 S., ill.
[Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim: Schriften und Kataloge des Fränkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken ; Bd. 25]
ISBN: 3-926834-34-X
INT / DNB
Hopfenbau in Franken
[Als der Hopfen noch an Stangen wuchs ]
Verlag Fränkisches Feilandmuseum - Bad Windsheim - 1996
gebunden - 24 cm - 176 S., ill.
[Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim: Schriften und Kataloge des Fränkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken ; Bd. 25]
ISBN: 3-926834-34-X
INT / DNB
24-12
[J.C. + Carl Jacobsen]
Father and Son. The History of Carlsberg
[auf dem Umschlag:]The Book of Carlsberg
Carlsberg - Kopenhagen - [1959]
gebunden - unpaginiert ca. 96 S., ill.
INT
Father & Son - The History of Carlsberg; Carlsberg Today; Serving the Community; reich illustriert mit seltenen Fotos aus der Brauerei und Kopenhagen;
jedes Kapitel eingeleitet mit einer farbigen Grafik im Stil der 50er Jahre - in englischer Sprache
Father and Son. The History of Carlsberg
[auf dem Umschlag:]The Book of Carlsberg
Carlsberg - Kopenhagen - [1959]
gebunden - unpaginiert ca. 96 S., ill.
INT
Father & Son - The History of Carlsberg; Carlsberg Today; Serving the Community; reich illustriert mit seltenen Fotos aus der Brauerei und Kopenhagen;
jedes Kapitel eingeleitet mit einer farbigen Grafik im Stil der 50er Jahre - in englischer Sprache
24-11
C[arl] J[osef] Lintner / Heinrich Lüers
Grundriß der Bierbrauerei
[neu bearbeitet von Heinrich Lüers - Mit 38 Textabbildungen]
Verlagsbuchhandlung Paul Parey - Berlin - 7. neubearbeitete Auflage 1936
gebunden - 177 S.
[Thaer-Bibliothek - 85]
INT / DNB
Grundriß der Bierbrauerei
[neu bearbeitet von Heinrich Lüers - Mit 38 Textabbildungen]
Verlagsbuchhandlung Paul Parey - Berlin - 7. neubearbeitete Auflage 1936
gebunden - 177 S.
[Thaer-Bibliothek - 85]
INT / DNB
24-10
Ferdinand Kronegg
Das Münchener Hofbräuhaus
[Wie es einst war und wie es ist]
C. Brügel & Sohn - Ansbach - 1897 [hier: Reprint 1992]
gebunden - ca. 10 x 15 cm - 88 S., ill.
INT / DNB
Nicht nur der ansonsten sehr verdienstvolle, 1861 in Wien geborene, 1898 nach München gekommene und 1901 nach Berlin verzogene und dort unbekannten Datums verstorbene Autor und Historiker Ferdinand Kronegg ließ in seinem Werkchen über die Holbräuhausgeschichte, erschienen 1897 anlässlich der HB-Neubaueröffnung am Platzl, eine wesentliche Passage um die herzoglich-bayerische Biersiederei unerwähnt Auch dem Verfasser der 1989 herausgegebenen, 240seitigen, im -Großformat gedruckten Festpublikation zum 400jährigen Hofbräuhausjubiläum passierte dieser Lapsus. Wenigstens an dieser Stelle soll sie deshalb in Erinnerung gebracht werden: In München existierte neben dem sogenannten „Braunen"- und „Weißen"- eine zeitlang auch noch ein drittes Hofbräuhaus, damals ,.Herzogliche Braustatt im Krottental" genannt, weil es sich am westlichen Eingang zum Krotten- oder Krötental befand, aus dem später das Rosental wurde. Seiner Entstehung lag die 1668 erfolgte Verehelichung Herzog Maximilian Philipp Hieronymus, eines Bruders des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern (1636 - 1679), mit der Tochter des Herzogs von Boullion zugrunde, die dem Landesherrn als „unebenbürtig" nicht zur Nase stand. Er verweigerte deshalb seine Zustimmung, ohne freilich am Entschluß des Bruders etwas ändern zu können. Allerdings drehte ihm der Kurfürst von diesem Augenblick an den Geldhahn zu. Mit der Folge, daß der herzogliche Bruder bis zum Ableben des Landesherrn mit finanziellen Kamalitäten zu kämpfen hatte. Gänzlich unbrüderlich wäre es andererseits gewesen, dem jungen Paar eine standesgemäße eigene Hofbräustatt zu versagen. Folglich ließ sich Ferdinand Maria dazu bewegen, ihm „zur Befriedigung der nottdurft pier für Dero Hofstaat und auf Gesuch des Herzog freundlich brüderlich begehren lassn, in der Statt ein vorhanden prewhauss" (Dr. Fritz Sedlmayr) durch die kurfürstliche Hofkammer „kauffn zu lassn, wobei die (die prewstatt) nicht nur die nottdurft für ihren Hofstaat soll preuen dürfen, sondern auch in anderwerz ihren nuzen damit mögen (haben)." im Anschluß an diesen brüderlichen Hulderweis besichtigten Beauftragte des kurfürstlichen Hofes längs der Neuhausergasse und in deren Seitenstraßen an die zwanzig Brauereien mehrmals hintereinander, ohne fündig zu werden. Entweder erwiesen sich die Braustätten als zu teuer (Pollinger- später Oberpollingerbräu, und gegenüber die den Paulanerpatres gehörende Lerch'sche Brauerei), oder als „nicht dem herzoglichen Stande" des späteren Betreibers angemessen. Nach einjähriger Pause ging die Suche ab 1670 weiter nach „einem tauglich orth, wohin ein bloß prewstatt von Neuem erpauth werden kann sambt kleiner Wohnung für den Herzog", der inzwischen die Maxburg als Residenz bezogen hatte „allwo für ein prewstatt kein platz vorhanden". Nach weiteren Jahren emsiger Hofkammerrecherche kam 1672 die „Brauerei nächst dem Hochzoll" ins Spiel deren hinterer Teil an die Maxburg grenzte, um sofort vom Herzog als „wohnlich unzumutbar" abgelehnt zu werden. Man darf darüber rätseln, wozu der in der Maxburg mit seiner jungen Frau bestens untergebrachte hohe Herr ausgerechnet auch noch in seinem Hofbräuhaus einer Wohnung bedurfte. Diesem riß langsam die Geduld. Und auch der Landesvater wurde immer ungehaltener, da der Bruder sein „hofstattpier" fortwährend vom Braunen Hofbräuhaus bezog ohne je einen Gulden dafür zu bezahlen. Immerhin mußten von Maximilian Philipp Hieronymus an die hundert Bedienstete täglich mit Bier versorgt werden! Trotzdem vergingen zwei weitere Jahre, ehe man im besagte Krottental endgültig einen passenden Braustadel entdeckte. Und zwar in einem neben dem Püttrichturm (später Ruffiniturm) gelegenen kurfürstlichen Traidschuppen (Traid - zur Jagd genutzte Planen). Nun lag aber auf diesem Anwesen keine Brauereigerechtsame, und ohne diese blieb in München auch einem Herzog das Bierbrauen untersagt. Folglich erwarb die Hofkammer 1674 für 250 fl. die ruhende Gerechtsame einer Wittib Göz. Dann war es endlich so weit: Die Umbauarbeiten wurde rasch ausgeführt, und Herzog Max durfte brauen. Entgegen eines strengen Verbots sott er vom Start weg ein besonders starkes, süffiges Bier, und dies auch noch (gegen ein weiteres Gebot verstoßend) über Georgi (23 April) hinaus, und verkaufte es (eine zusätzliche Verbot widrigkeit) „über die Gassn". Bittschriften der bürgerlichen Brauer, dieses Treiben zu unterlassen, blieben ebenso erfolglos wie des Kurfürsten eigenes ganz bestimmtes Signat „Ex Commissione Serenissmi Domini Ducis Electoralis spezialij", sich an bestehende Vorschriften zu halten. Der herzogliche Bräu dachte gar nicht daran, sich zu fügen. Als seine finanzielle Misere trotz solch rigoroser Geschäftepraktiken immer größer wurde, bat er den Bruder in einem herzzerreißenden Brief, ihm „alle Schulden wegen meiner bekhanten schlichten Mittel" zu erlassen. „Habe per anno doch nur wenige 40000 Gulden!" Fünf Jahre lang wurde im Krottental herzoglich bayerisches Hofbräubier gebraut und bestens verkauft. Das „Aus" kam von einem Tag auf den anderen. Nach Kurfürst Ferdinand Marias Tod 1679 hatte dessen Neffe Max Emanuel die Regentschaft übernommen und mit der Hofbräustatt seines zweiten Onkels andere Pläne. Ohne den armen Verwandten zu verständigen, machte er das Krottentalanwesen zum Wohnsitz seines „Hofbräuhaus Gegenschreibers", zahlte den Herzog aber generös mit 7000 Gulden aus. Auf diese Weise kam Bayerns Landeshauptstadt traurigerweise um ihr drittes Hofbräuhaus.
Das Münchener Hofbräuhaus
[Wie es einst war und wie es ist]
C. Brügel & Sohn - Ansbach - 1897 [hier: Reprint 1992]
gebunden - ca. 10 x 15 cm - 88 S., ill.
INT / DNB
Nicht nur der ansonsten sehr verdienstvolle, 1861 in Wien geborene, 1898 nach München gekommene und 1901 nach Berlin verzogene und dort unbekannten Datums verstorbene Autor und Historiker Ferdinand Kronegg ließ in seinem Werkchen über die Holbräuhausgeschichte, erschienen 1897 anlässlich der HB-Neubaueröffnung am Platzl, eine wesentliche Passage um die herzoglich-bayerische Biersiederei unerwähnt Auch dem Verfasser der 1989 herausgegebenen, 240seitigen, im -Großformat gedruckten Festpublikation zum 400jährigen Hofbräuhausjubiläum passierte dieser Lapsus. Wenigstens an dieser Stelle soll sie deshalb in Erinnerung gebracht werden: In München existierte neben dem sogenannten „Braunen"- und „Weißen"- eine zeitlang auch noch ein drittes Hofbräuhaus, damals ,.Herzogliche Braustatt im Krottental" genannt, weil es sich am westlichen Eingang zum Krotten- oder Krötental befand, aus dem später das Rosental wurde. Seiner Entstehung lag die 1668 erfolgte Verehelichung Herzog Maximilian Philipp Hieronymus, eines Bruders des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern (1636 - 1679), mit der Tochter des Herzogs von Boullion zugrunde, die dem Landesherrn als „unebenbürtig" nicht zur Nase stand. Er verweigerte deshalb seine Zustimmung, ohne freilich am Entschluß des Bruders etwas ändern zu können. Allerdings drehte ihm der Kurfürst von diesem Augenblick an den Geldhahn zu. Mit der Folge, daß der herzogliche Bruder bis zum Ableben des Landesherrn mit finanziellen Kamalitäten zu kämpfen hatte. Gänzlich unbrüderlich wäre es andererseits gewesen, dem jungen Paar eine standesgemäße eigene Hofbräustatt zu versagen. Folglich ließ sich Ferdinand Maria dazu bewegen, ihm „zur Befriedigung der nottdurft pier für Dero Hofstaat und auf Gesuch des Herzog freundlich brüderlich begehren lassn, in der Statt ein vorhanden prewhauss" (Dr. Fritz Sedlmayr) durch die kurfürstliche Hofkammer „kauffn zu lassn, wobei die (die prewstatt) nicht nur die nottdurft für ihren Hofstaat soll preuen dürfen, sondern auch in anderwerz ihren nuzen damit mögen (haben)." im Anschluß an diesen brüderlichen Hulderweis besichtigten Beauftragte des kurfürstlichen Hofes längs der Neuhausergasse und in deren Seitenstraßen an die zwanzig Brauereien mehrmals hintereinander, ohne fündig zu werden. Entweder erwiesen sich die Braustätten als zu teuer (Pollinger- später Oberpollingerbräu, und gegenüber die den Paulanerpatres gehörende Lerch'sche Brauerei), oder als „nicht dem herzoglichen Stande" des späteren Betreibers angemessen. Nach einjähriger Pause ging die Suche ab 1670 weiter nach „einem tauglich orth, wohin ein bloß prewstatt von Neuem erpauth werden kann sambt kleiner Wohnung für den Herzog", der inzwischen die Maxburg als Residenz bezogen hatte „allwo für ein prewstatt kein platz vorhanden". Nach weiteren Jahren emsiger Hofkammerrecherche kam 1672 die „Brauerei nächst dem Hochzoll" ins Spiel deren hinterer Teil an die Maxburg grenzte, um sofort vom Herzog als „wohnlich unzumutbar" abgelehnt zu werden. Man darf darüber rätseln, wozu der in der Maxburg mit seiner jungen Frau bestens untergebrachte hohe Herr ausgerechnet auch noch in seinem Hofbräuhaus einer Wohnung bedurfte. Diesem riß langsam die Geduld. Und auch der Landesvater wurde immer ungehaltener, da der Bruder sein „hofstattpier" fortwährend vom Braunen Hofbräuhaus bezog ohne je einen Gulden dafür zu bezahlen. Immerhin mußten von Maximilian Philipp Hieronymus an die hundert Bedienstete täglich mit Bier versorgt werden! Trotzdem vergingen zwei weitere Jahre, ehe man im besagte Krottental endgültig einen passenden Braustadel entdeckte. Und zwar in einem neben dem Püttrichturm (später Ruffiniturm) gelegenen kurfürstlichen Traidschuppen (Traid - zur Jagd genutzte Planen). Nun lag aber auf diesem Anwesen keine Brauereigerechtsame, und ohne diese blieb in München auch einem Herzog das Bierbrauen untersagt. Folglich erwarb die Hofkammer 1674 für 250 fl. die ruhende Gerechtsame einer Wittib Göz. Dann war es endlich so weit: Die Umbauarbeiten wurde rasch ausgeführt, und Herzog Max durfte brauen. Entgegen eines strengen Verbots sott er vom Start weg ein besonders starkes, süffiges Bier, und dies auch noch (gegen ein weiteres Gebot verstoßend) über Georgi (23 April) hinaus, und verkaufte es (eine zusätzliche Verbot widrigkeit) „über die Gassn". Bittschriften der bürgerlichen Brauer, dieses Treiben zu unterlassen, blieben ebenso erfolglos wie des Kurfürsten eigenes ganz bestimmtes Signat „Ex Commissione Serenissmi Domini Ducis Electoralis spezialij", sich an bestehende Vorschriften zu halten. Der herzogliche Bräu dachte gar nicht daran, sich zu fügen. Als seine finanzielle Misere trotz solch rigoroser Geschäftepraktiken immer größer wurde, bat er den Bruder in einem herzzerreißenden Brief, ihm „alle Schulden wegen meiner bekhanten schlichten Mittel" zu erlassen. „Habe per anno doch nur wenige 40000 Gulden!" Fünf Jahre lang wurde im Krottental herzoglich bayerisches Hofbräubier gebraut und bestens verkauft. Das „Aus" kam von einem Tag auf den anderen. Nach Kurfürst Ferdinand Marias Tod 1679 hatte dessen Neffe Max Emanuel die Regentschaft übernommen und mit der Hofbräustatt seines zweiten Onkels andere Pläne. Ohne den armen Verwandten zu verständigen, machte er das Krottentalanwesen zum Wohnsitz seines „Hofbräuhaus Gegenschreibers", zahlte den Herzog aber generös mit 7000 Gulden aus. Auf diese Weise kam Bayerns Landeshauptstadt traurigerweise um ihr drittes Hofbräuhaus.
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