Christiane Klinke
Hopfenbau in Franken
[Als der Hopfen noch an Stangen wuchs ]
Verlag Fränkisches Feilandmuseum - Bad Windsheim - 1996
gebunden - 24 cm - 176 S., ill.
[Fränkisches
Freilandmuseum Bad Windsheim: Schriften und Kataloge des Fränkischen
Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken ; Bd. 25]
ISBN: 3-926834-34-X
INT / DNB
Samstag, 24. November 2018
24-12
[J.C. + Carl Jacobsen]
Father and Son. The History of Carlsberg
[auf dem Umschlag:]The Book of Carlsberg
Carlsberg - Kopenhagen - [1959]
gebunden - unpaginiert ca. 96 S., ill.
INT
Father & Son - The History of Carlsberg; Carlsberg Today; Serving the Community; reich illustriert mit seltenen Fotos aus der Brauerei und Kopenhagen;
jedes Kapitel eingeleitet mit einer farbigen Grafik im Stil der 50er Jahre - in englischer Sprache
Father and Son. The History of Carlsberg
[auf dem Umschlag:]The Book of Carlsberg
Carlsberg - Kopenhagen - [1959]
gebunden - unpaginiert ca. 96 S., ill.
INT
Father & Son - The History of Carlsberg; Carlsberg Today; Serving the Community; reich illustriert mit seltenen Fotos aus der Brauerei und Kopenhagen;
jedes Kapitel eingeleitet mit einer farbigen Grafik im Stil der 50er Jahre - in englischer Sprache
24-11
C[arl] J[osef] Lintner / Heinrich Lüers
Grundriß der Bierbrauerei
[neu bearbeitet von Heinrich Lüers - Mit 38 Textabbildungen]
Verlagsbuchhandlung Paul Parey - Berlin - 7. neubearbeitete Auflage 1936
gebunden - 177 S.
[Thaer-Bibliothek - 85]
INT / DNB
Grundriß der Bierbrauerei
[neu bearbeitet von Heinrich Lüers - Mit 38 Textabbildungen]
Verlagsbuchhandlung Paul Parey - Berlin - 7. neubearbeitete Auflage 1936
gebunden - 177 S.
[Thaer-Bibliothek - 85]
INT / DNB
24-10
Ferdinand Kronegg
Das Münchener Hofbräuhaus
[Wie es einst war und wie es ist]
C. Brügel & Sohn - Ansbach - 1897 [hier: Reprint 1992]
gebunden - ca. 10 x 15 cm - 88 S., ill.
INT / DNB
Nicht nur der ansonsten sehr verdienstvolle, 1861 in Wien geborene, 1898 nach München gekommene und 1901 nach Berlin verzogene und dort unbekannten Datums verstorbene Autor und Historiker Ferdinand Kronegg ließ in seinem Werkchen über die Holbräuhausgeschichte, erschienen 1897 anlässlich der HB-Neubaueröffnung am Platzl, eine wesentliche Passage um die herzoglich-bayerische Biersiederei unerwähnt Auch dem Verfasser der 1989 herausgegebenen, 240seitigen, im -Großformat gedruckten Festpublikation zum 400jährigen Hofbräuhausjubiläum passierte dieser Lapsus. Wenigstens an dieser Stelle soll sie deshalb in Erinnerung gebracht werden: In München existierte neben dem sogenannten „Braunen"- und „Weißen"- eine zeitlang auch noch ein drittes Hofbräuhaus, damals ,.Herzogliche Braustatt im Krottental" genannt, weil es sich am westlichen Eingang zum Krotten- oder Krötental befand, aus dem später das Rosental wurde. Seiner Entstehung lag die 1668 erfolgte Verehelichung Herzog Maximilian Philipp Hieronymus, eines Bruders des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern (1636 - 1679), mit der Tochter des Herzogs von Boullion zugrunde, die dem Landesherrn als „unebenbürtig" nicht zur Nase stand. Er verweigerte deshalb seine Zustimmung, ohne freilich am Entschluß des Bruders etwas ändern zu können. Allerdings drehte ihm der Kurfürst von diesem Augenblick an den Geldhahn zu. Mit der Folge, daß der herzogliche Bruder bis zum Ableben des Landesherrn mit finanziellen Kamalitäten zu kämpfen hatte. Gänzlich unbrüderlich wäre es andererseits gewesen, dem jungen Paar eine standesgemäße eigene Hofbräustatt zu versagen. Folglich ließ sich Ferdinand Maria dazu bewegen, ihm „zur Befriedigung der nottdurft pier für Dero Hofstaat und auf Gesuch des Herzog freundlich brüderlich begehren lassn, in der Statt ein vorhanden prewhauss" (Dr. Fritz Sedlmayr) durch die kurfürstliche Hofkammer „kauffn zu lassn, wobei die (die prewstatt) nicht nur die nottdurft für ihren Hofstaat soll preuen dürfen, sondern auch in anderwerz ihren nuzen damit mögen (haben)." im Anschluß an diesen brüderlichen Hulderweis besichtigten Beauftragte des kurfürstlichen Hofes längs der Neuhausergasse und in deren Seitenstraßen an die zwanzig Brauereien mehrmals hintereinander, ohne fündig zu werden. Entweder erwiesen sich die Braustätten als zu teuer (Pollinger- später Oberpollingerbräu, und gegenüber die den Paulanerpatres gehörende Lerch'sche Brauerei), oder als „nicht dem herzoglichen Stande" des späteren Betreibers angemessen. Nach einjähriger Pause ging die Suche ab 1670 weiter nach „einem tauglich orth, wohin ein bloß prewstatt von Neuem erpauth werden kann sambt kleiner Wohnung für den Herzog", der inzwischen die Maxburg als Residenz bezogen hatte „allwo für ein prewstatt kein platz vorhanden". Nach weiteren Jahren emsiger Hofkammerrecherche kam 1672 die „Brauerei nächst dem Hochzoll" ins Spiel deren hinterer Teil an die Maxburg grenzte, um sofort vom Herzog als „wohnlich unzumutbar" abgelehnt zu werden. Man darf darüber rätseln, wozu der in der Maxburg mit seiner jungen Frau bestens untergebrachte hohe Herr ausgerechnet auch noch in seinem Hofbräuhaus einer Wohnung bedurfte. Diesem riß langsam die Geduld. Und auch der Landesvater wurde immer ungehaltener, da der Bruder sein „hofstattpier" fortwährend vom Braunen Hofbräuhaus bezog ohne je einen Gulden dafür zu bezahlen. Immerhin mußten von Maximilian Philipp Hieronymus an die hundert Bedienstete täglich mit Bier versorgt werden! Trotzdem vergingen zwei weitere Jahre, ehe man im besagte Krottental endgültig einen passenden Braustadel entdeckte. Und zwar in einem neben dem Püttrichturm (später Ruffiniturm) gelegenen kurfürstlichen Traidschuppen (Traid - zur Jagd genutzte Planen). Nun lag aber auf diesem Anwesen keine Brauereigerechtsame, und ohne diese blieb in München auch einem Herzog das Bierbrauen untersagt. Folglich erwarb die Hofkammer 1674 für 250 fl. die ruhende Gerechtsame einer Wittib Göz. Dann war es endlich so weit: Die Umbauarbeiten wurde rasch ausgeführt, und Herzog Max durfte brauen. Entgegen eines strengen Verbots sott er vom Start weg ein besonders starkes, süffiges Bier, und dies auch noch (gegen ein weiteres Gebot verstoßend) über Georgi (23 April) hinaus, und verkaufte es (eine zusätzliche Verbot widrigkeit) „über die Gassn". Bittschriften der bürgerlichen Brauer, dieses Treiben zu unterlassen, blieben ebenso erfolglos wie des Kurfürsten eigenes ganz bestimmtes Signat „Ex Commissione Serenissmi Domini Ducis Electoralis spezialij", sich an bestehende Vorschriften zu halten. Der herzogliche Bräu dachte gar nicht daran, sich zu fügen. Als seine finanzielle Misere trotz solch rigoroser Geschäftepraktiken immer größer wurde, bat er den Bruder in einem herzzerreißenden Brief, ihm „alle Schulden wegen meiner bekhanten schlichten Mittel" zu erlassen. „Habe per anno doch nur wenige 40000 Gulden!" Fünf Jahre lang wurde im Krottental herzoglich bayerisches Hofbräubier gebraut und bestens verkauft. Das „Aus" kam von einem Tag auf den anderen. Nach Kurfürst Ferdinand Marias Tod 1679 hatte dessen Neffe Max Emanuel die Regentschaft übernommen und mit der Hofbräustatt seines zweiten Onkels andere Pläne. Ohne den armen Verwandten zu verständigen, machte er das Krottentalanwesen zum Wohnsitz seines „Hofbräuhaus Gegenschreibers", zahlte den Herzog aber generös mit 7000 Gulden aus. Auf diese Weise kam Bayerns Landeshauptstadt traurigerweise um ihr drittes Hofbräuhaus.
Das Münchener Hofbräuhaus
[Wie es einst war und wie es ist]
C. Brügel & Sohn - Ansbach - 1897 [hier: Reprint 1992]
gebunden - ca. 10 x 15 cm - 88 S., ill.
INT / DNB
Nicht nur der ansonsten sehr verdienstvolle, 1861 in Wien geborene, 1898 nach München gekommene und 1901 nach Berlin verzogene und dort unbekannten Datums verstorbene Autor und Historiker Ferdinand Kronegg ließ in seinem Werkchen über die Holbräuhausgeschichte, erschienen 1897 anlässlich der HB-Neubaueröffnung am Platzl, eine wesentliche Passage um die herzoglich-bayerische Biersiederei unerwähnt Auch dem Verfasser der 1989 herausgegebenen, 240seitigen, im -Großformat gedruckten Festpublikation zum 400jährigen Hofbräuhausjubiläum passierte dieser Lapsus. Wenigstens an dieser Stelle soll sie deshalb in Erinnerung gebracht werden: In München existierte neben dem sogenannten „Braunen"- und „Weißen"- eine zeitlang auch noch ein drittes Hofbräuhaus, damals ,.Herzogliche Braustatt im Krottental" genannt, weil es sich am westlichen Eingang zum Krotten- oder Krötental befand, aus dem später das Rosental wurde. Seiner Entstehung lag die 1668 erfolgte Verehelichung Herzog Maximilian Philipp Hieronymus, eines Bruders des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern (1636 - 1679), mit der Tochter des Herzogs von Boullion zugrunde, die dem Landesherrn als „unebenbürtig" nicht zur Nase stand. Er verweigerte deshalb seine Zustimmung, ohne freilich am Entschluß des Bruders etwas ändern zu können. Allerdings drehte ihm der Kurfürst von diesem Augenblick an den Geldhahn zu. Mit der Folge, daß der herzogliche Bruder bis zum Ableben des Landesherrn mit finanziellen Kamalitäten zu kämpfen hatte. Gänzlich unbrüderlich wäre es andererseits gewesen, dem jungen Paar eine standesgemäße eigene Hofbräustatt zu versagen. Folglich ließ sich Ferdinand Maria dazu bewegen, ihm „zur Befriedigung der nottdurft pier für Dero Hofstaat und auf Gesuch des Herzog freundlich brüderlich begehren lassn, in der Statt ein vorhanden prewhauss" (Dr. Fritz Sedlmayr) durch die kurfürstliche Hofkammer „kauffn zu lassn, wobei die (die prewstatt) nicht nur die nottdurft für ihren Hofstaat soll preuen dürfen, sondern auch in anderwerz ihren nuzen damit mögen (haben)." im Anschluß an diesen brüderlichen Hulderweis besichtigten Beauftragte des kurfürstlichen Hofes längs der Neuhausergasse und in deren Seitenstraßen an die zwanzig Brauereien mehrmals hintereinander, ohne fündig zu werden. Entweder erwiesen sich die Braustätten als zu teuer (Pollinger- später Oberpollingerbräu, und gegenüber die den Paulanerpatres gehörende Lerch'sche Brauerei), oder als „nicht dem herzoglichen Stande" des späteren Betreibers angemessen. Nach einjähriger Pause ging die Suche ab 1670 weiter nach „einem tauglich orth, wohin ein bloß prewstatt von Neuem erpauth werden kann sambt kleiner Wohnung für den Herzog", der inzwischen die Maxburg als Residenz bezogen hatte „allwo für ein prewstatt kein platz vorhanden". Nach weiteren Jahren emsiger Hofkammerrecherche kam 1672 die „Brauerei nächst dem Hochzoll" ins Spiel deren hinterer Teil an die Maxburg grenzte, um sofort vom Herzog als „wohnlich unzumutbar" abgelehnt zu werden. Man darf darüber rätseln, wozu der in der Maxburg mit seiner jungen Frau bestens untergebrachte hohe Herr ausgerechnet auch noch in seinem Hofbräuhaus einer Wohnung bedurfte. Diesem riß langsam die Geduld. Und auch der Landesvater wurde immer ungehaltener, da der Bruder sein „hofstattpier" fortwährend vom Braunen Hofbräuhaus bezog ohne je einen Gulden dafür zu bezahlen. Immerhin mußten von Maximilian Philipp Hieronymus an die hundert Bedienstete täglich mit Bier versorgt werden! Trotzdem vergingen zwei weitere Jahre, ehe man im besagte Krottental endgültig einen passenden Braustadel entdeckte. Und zwar in einem neben dem Püttrichturm (später Ruffiniturm) gelegenen kurfürstlichen Traidschuppen (Traid - zur Jagd genutzte Planen). Nun lag aber auf diesem Anwesen keine Brauereigerechtsame, und ohne diese blieb in München auch einem Herzog das Bierbrauen untersagt. Folglich erwarb die Hofkammer 1674 für 250 fl. die ruhende Gerechtsame einer Wittib Göz. Dann war es endlich so weit: Die Umbauarbeiten wurde rasch ausgeführt, und Herzog Max durfte brauen. Entgegen eines strengen Verbots sott er vom Start weg ein besonders starkes, süffiges Bier, und dies auch noch (gegen ein weiteres Gebot verstoßend) über Georgi (23 April) hinaus, und verkaufte es (eine zusätzliche Verbot widrigkeit) „über die Gassn". Bittschriften der bürgerlichen Brauer, dieses Treiben zu unterlassen, blieben ebenso erfolglos wie des Kurfürsten eigenes ganz bestimmtes Signat „Ex Commissione Serenissmi Domini Ducis Electoralis spezialij", sich an bestehende Vorschriften zu halten. Der herzogliche Bräu dachte gar nicht daran, sich zu fügen. Als seine finanzielle Misere trotz solch rigoroser Geschäftepraktiken immer größer wurde, bat er den Bruder in einem herzzerreißenden Brief, ihm „alle Schulden wegen meiner bekhanten schlichten Mittel" zu erlassen. „Habe per anno doch nur wenige 40000 Gulden!" Fünf Jahre lang wurde im Krottental herzoglich bayerisches Hofbräubier gebraut und bestens verkauft. Das „Aus" kam von einem Tag auf den anderen. Nach Kurfürst Ferdinand Marias Tod 1679 hatte dessen Neffe Max Emanuel die Regentschaft übernommen und mit der Hofbräustatt seines zweiten Onkels andere Pläne. Ohne den armen Verwandten zu verständigen, machte er das Krottentalanwesen zum Wohnsitz seines „Hofbräuhaus Gegenschreibers", zahlte den Herzog aber generös mit 7000 Gulden aus. Auf diese Weise kam Bayerns Landeshauptstadt traurigerweise um ihr drittes Hofbräuhaus.
24-09
Johannes u. Peter Vogt
Alte Bierkrüge
Bechtermünz - [Augsburg] - 2001
gebunden - 25 cm - 80 S. ill.
ISBN: 3-8289-0774-1
[Battenberg-Antiquitäten-Katalog - Mit Freude sammeln]
- Genehmigte Lizenzausgabe -
INT / DNB
Battenberg Antiquitäten-Katalog - Krüge mit Preisangaben Bierseidel etc.
Alte Bierkrüge
Bechtermünz - [Augsburg] - 2001
gebunden - 25 cm - 80 S. ill.
ISBN: 3-8289-0774-1
[Battenberg-Antiquitäten-Katalog - Mit Freude sammeln]
- Genehmigte Lizenzausgabe -
INT / DNB
Battenberg Antiquitäten-Katalog - Krüge mit Preisangaben Bierseidel etc.
24-08
Johannes u. Peter Vogt
Alte Bierkrüge
[Von der Renaissance bis zum Jugendstil {mit aktuellen Marktpreisen} ]
Battenberg - Augsburg - 1993
gebunden - 25 cm - 80 S. ill.
ISBN: 3-89441-057-4
INT / DNB
Battenberg Sammler-Katalog - 344 abgebildete Krüge mit Preisangaben Bierseidel etc.
Alte Bierkrüge
[Von der Renaissance bis zum Jugendstil {mit aktuellen Marktpreisen} ]
Battenberg - Augsburg - 1993
gebunden - 25 cm - 80 S. ill.
ISBN: 3-89441-057-4
INT / DNB
Battenberg Sammler-Katalog - 344 abgebildete Krüge mit Preisangaben Bierseidel etc.
24-07
Stefan Mack u. Arno Klinner
Biergärten in der Fränkischen Schweiz
[130 Tips zu den schönsten Biergärten und Kellern von Buttenheim bis Pottenstein]
Verlag Stefan Mack - Heroldseck-Großgeschaidt - 1995
gebunden - 21 cm - 180 [8] S., ill.
ISBN: 3-927868-04-3
INT / DNB
Biergärten in der Fränkischen Schweiz
[130 Tips zu den schönsten Biergärten und Kellern von Buttenheim bis Pottenstein]
Verlag Stefan Mack - Heroldseck-Großgeschaidt - 1995
gebunden - 21 cm - 180 [8] S., ill.
ISBN: 3-927868-04-3
INT / DNB
24-06
nn
Über die Schädlichkeit des Bierzwanges und der Rothwirthe in Bayern. Nach der Geschichte der alten und neuen Landes-und Polizey-Gesetze bearbeitet
[ ]
s.n. - s.l. -1799
gebunden - 86 S.
INT /
Über die Schädlichkeit des Bierzwanges und der Rothwirthe in Bayern. Nach der Geschichte der alten und neuen Landes-und Polizey-Gesetze bearbeitet
[ ]
s.n. - s.l. -1799
gebunden - 86 S.
INT /
24-05
John Richardson
Vorschläge zu neuen Vortheilen beym Bierbrauen. Nebst Beschreibung seines neuerfundenen Instruments, um den Gehalt des Bieres zu erforschen
[Aus dem Englischen mit Anmerkungen übersetzt. Mit einer Vorrede begleitet von D. Lorenz Crell ]
Friedrich Nicolai - Berlin u. Stettino - 1788
gebunden - Oktav. 19 nn. Bll., 236 (falsch 234) S., 1 w. Bl. Geflammter Kalbslederband auf 5 Bünden mit rotem, goldgeprägtem Rückenschildchen und reicher floraler Rückenvergoldung
INT
Vorschläge zu neuen Vortheilen beym Bierbrauen. Nebst Beschreibung seines neuerfundenen Instruments, um den Gehalt des Bieres zu erforschen
[Aus dem Englischen mit Anmerkungen übersetzt. Mit einer Vorrede begleitet von D. Lorenz Crell ]
Friedrich Nicolai - Berlin u. Stettino - 1788
gebunden - Oktav. 19 nn. Bll., 236 (falsch 234) S., 1 w. Bl. Geflammter Kalbslederband auf 5 Bünden mit rotem, goldgeprägtem Rückenschildchen und reicher floraler Rückenvergoldung
INT
[laut Internetangebot:] Seltene
Fachpublikation, die auf der Grundlage neuer naturwissenschaftlicher Kenntnisse
und vor allem neuer technischer Möglichkeiten verbesserte Bierbraumethoden
darstellt. - Schoellhorn 255. - Im Mittelpunkt vorliegender Abhandlung steht
die Erfindung des Saccharometers, das John Richardson im Jahre 1784 erstmals
für den Gebrauch in Brauereien konstruierte. Unter diesem Gerät versteht man
"eine Art Aräometer, womit die Menge ... des in der Bierwürze enthaltenen
Zuckerstoffes erforscht werden kann" (Pierer XIV, 649). Die mit dieser
technischen Neuerung einhergehenden Veränderung im Brauereiwesen wird in zwei
Abschnitten untersucht: Zunächst werden "Theoretische Bemerkungen über die
Verbesserung des Bierbrauens"
gemacht. Der dann folgende Abschnitt ist überschrieben mit:
"Statische Untersuchungen der Materialien zum Brauen oder eine Abhandlung
über den Gebrauch und Nutzen des Saccharometers". Interessant ist die dem Schluß beigefügte
"Nachschrift". In ihr wird nochmals auf den wirtschaftlichen Vorteil
hingewiesen, den die Erfindung und der Gebrauch des Saccharometers bewirken.
Der Verfasser spricht von "Einsparungen der [zum Brauen] erforderlichen
Materialien um 5 Prozent". Im Gegenzug fordert er für sich:" 1. Keine
Belohnung anzunehmen, sondern sie in dem Erfolge seines Verfahrens bestehen zu
lassen. 2. Statt dessen bedingt er sich einen gewissen Antheil an dem ersparten
Malz, und verbietet das Verfahren vor einer gewissen Zeit, mitzutheilen".
Demgegenüber beginnt die Vorrede von Lorenz Crell weniger
'interessenorientiert'; er schreibt: "Es scheint, der Erfahrung zufolge,
eine Art von Bedürfniß für jedes Volk, das nicht auf der alleruntersten Stufe
der Aufklärung steht, daß es irgend ein stärkendes, reizendes und erheiterndes
Getränk haben müsse, dessen Uebermaas bekanntlich eine Art Berauschung
hervorbringt." Natürlich meint er damit das Bier. - Die Kupfertafel zeigt
die Bestandteile eines Saccharometers.
24-04
C[arl] J[osef] Lintner
Grundriß der Bierbrauerei
[Mit 37 Textabbildungen]
Verlagsbuchhandlung Paul Parey - Berlin - 5. neubearbeitete Auflage 1920
gebunden - 180, 32 S.
[Thaer-Bibliothek - 85]
INT / DNB
Grundriß der Bierbrauerei
[Mit 37 Textabbildungen]
Verlagsbuchhandlung Paul Parey - Berlin - 5. neubearbeitete Auflage 1920
gebunden - 180, 32 S.
[Thaer-Bibliothek - 85]
INT / DNB
24-03
Hans-Günther Kaufmann / Rainer Landeck
Das Bräustüberl zu Tegernsee
Edition Moser - Miesbach - © 1986
gebunden - 27 cm - 144 S., ill.
ISBN:
INT / DNB
Das Bräustüberl zu Tegernsee
Edition Moser - Miesbach - © 1986
gebunden - 27 cm - 144 S., ill.
ISBN:
INT / DNB
24-02
Alexander von Gleichen-Russwurm
500 Jahre Hacker-Bräu. 1417-1917. Ein Münchener Kulturbild
Im Selbstverlag gedruckt - München - 1917
gebunden - 88 S., ill.
ISBN:
INT
500 Jahre Hacker-Bräu. 1417-1917. Ein Münchener Kulturbild
Im Selbstverlag gedruckt - München - 1917
gebunden - 88 S., ill.
ISBN:
INT
24-01
Gerhard Merk /Christian Sauer
Bayerns Bier-Burgen {Bayerns Bierburgen}
[ 53 Landbrauereien rund um München. Einführung von Georg Lohmeier]
Iudicum-Verlag - München - 1987
gebunden - 24 x 30 cm cm - 216 S.
ISBN: 3-89129-053-5
INT / DNB
Bier , Brotzeit und Barock - das sind drei kapitale B, die in Bayern für körperlichen und geistigen Seelenfrieden stehen. Oder andersrum gesagt: Wer mit der S-Bahn oder Auto, zu Fuß oder mit dem Radl hinausstrebt in die oberbayerische Kulturlandschaft, der landet irgendwo im Schatten eines barocken Zwiebelturms zwangsläufig bei Bier und Brotzeit. Wohl dem dann, der den Kunstgenuß einer Kirchen- oder Schloßbesichtigung im Bräustüberl einer verwurzelten kleinen Landbrauerei beschließen darf. Denn das steht fest: Frischer fließt das Bier nirgendwo anders, als direkt aus dem kellerkühlen Holzfaßl. Und auch das darf man voraussetzen: Die Qualität des Getränks ist dem Wirt Verpflichtung für die Speisekarte. Vor hundert Jahren gab es noch über 7000 solcher Bieroasen in Bayern. Jetzt sind gerade noch 829 übrig - wenn's überhaupt noch stimmt. Denn mit jedem Jahr werden es ein paar weniger. Doch wir wollen nicht alten Zeiten nachtrauern. Gerade um München herum existiert nämlich auch heute noch ein bunter Flickerlteppich ländlicher „Bierotope". Nur verstellt die üppige Werbung der Großbrauereien vielfach den Blick auf diese Kleinode der Braukunst. Diesen ländlichen Bier-Burgen mußte ein Denkmal gesetzt werden - noch zu „Lebzeiten". Die beiden Autoren dieses Buches gingen das Problem auf ihre Weise an. Der Lokaljournalist Gerhard Merk, seit rund zwei Jahrzehnten bei der Münchner „Abendzeitung" mit bayerischer Lebensart befaßt, und der Geretsrieder Bildautor Christian Sauer, der für einen Buchverlag normalerweise die Fotos anderer ins rechte Licht rückt, gingen direkt vor Ort auf Recherche. Drei Jahre lang zogen die beiden Bier-Verehrer vom Jahrgang 1941 aus mit Stift und Kamera. Zu langen Gesprächen in altväterlichen Kontoren, nicht selten bei Computer-Gezirp. Zäh oft und lauernd lief die Unterhaltung an, zum Schluß war sie stets herzlich und offen. Ein Landbräu will eben für eine Idee erst gewonnen sein, dann aber steht er dazu und öffnet sein Haus. Und so eine ländliche BierBurg muß man sinnlich erleben. Das beginnt mit einem Schnuppern im Gärkeller, setzt sich fort auf dem staubigen Malzboden und führt schließlich an den Sudkessel mit aromatisch dampfender Bierwürze. Nach kupfernen Bottichen, Messinggeländern, nassen Kachelwänden, Edelstahlbehältern und Holzzubern, kommt dann die letzte Prüfung beim Ortstermin im Bräustüberl: Kredenzt wird ein Bier mitfeiner Hopfenblume und gebändigtem Malzgeschmack. Gerade so wie es zum Lande paßt. Zu dem Geruch aus Schweinsbraten, einer Virginier und dem frisch gewachsten Holzboden. Im Stundenumkreis um München wollten die Autoren vergangenen Glanztagen bayerischer Biergeschichte nachspüren. Doch ehe sie sich besannen war die Nostalgiereise zu 53 selbständigen Landbrauereien an einem ganz anderen Ziel gelandet: Dieses Buch schreibt einen Umbruch fest im mittelständischen Braugewerbe. Eine Wende, aus der nur jene Betriebe geläutert und gestärkt hervorgehen werden, die auf Zukunft setzen. Und Zukunft heißt hier: Technisierung und Spezialisierung - bei vollem Respekt vor dem Überkommenen. So gesehen muß es uns gar nicht bange sein um die bayerischen Landbrauereien. Die meisten sind bereits auf dem Zug in die Neuzeit. Der Rest müht sich redlich, den Anschluß zu schaffen: Familiäre Nachfolgefragen werden pragmatisch geklärt, Investitionen nicht länger aufgeschoben, langfristige Marktstrategien entwickelt. Schon spüren die Städter bei ihren Landausflügen wieder dem Bauernbier nach. Denn ein solches Bier trinkt man am besten dort, wo es gewachsen ist. Wo der Schaum zum weißblauen Himmel paßt und die Bierfarbe zum Leberkäs. Freunden solcher Einkehr soll dieses Buch den Weg weisen und die Türe öffnen. All den Kennern, Genießern und Anfängern, die bei einem Schluck Bier auch etwas über jene Menschen erfahren wollen, die über Jahrhunderte hinweg diesen Trank kultiviert und veredelt haben. Ein Prost auf Bayerns Bier-Burgen! Mögen sie ewig bestehen.
Inhalt :
Bayerns Bier-Burgen {Bayerns Bierburgen}
[ 53 Landbrauereien rund um München. Einführung von Georg Lohmeier]
Iudicum-Verlag - München - 1987
gebunden - 24 x 30 cm cm - 216 S.
ISBN: 3-89129-053-5
INT / DNB
Bier , Brotzeit und Barock - das sind drei kapitale B, die in Bayern für körperlichen und geistigen Seelenfrieden stehen. Oder andersrum gesagt: Wer mit der S-Bahn oder Auto, zu Fuß oder mit dem Radl hinausstrebt in die oberbayerische Kulturlandschaft, der landet irgendwo im Schatten eines barocken Zwiebelturms zwangsläufig bei Bier und Brotzeit. Wohl dem dann, der den Kunstgenuß einer Kirchen- oder Schloßbesichtigung im Bräustüberl einer verwurzelten kleinen Landbrauerei beschließen darf. Denn das steht fest: Frischer fließt das Bier nirgendwo anders, als direkt aus dem kellerkühlen Holzfaßl. Und auch das darf man voraussetzen: Die Qualität des Getränks ist dem Wirt Verpflichtung für die Speisekarte. Vor hundert Jahren gab es noch über 7000 solcher Bieroasen in Bayern. Jetzt sind gerade noch 829 übrig - wenn's überhaupt noch stimmt. Denn mit jedem Jahr werden es ein paar weniger. Doch wir wollen nicht alten Zeiten nachtrauern. Gerade um München herum existiert nämlich auch heute noch ein bunter Flickerlteppich ländlicher „Bierotope". Nur verstellt die üppige Werbung der Großbrauereien vielfach den Blick auf diese Kleinode der Braukunst. Diesen ländlichen Bier-Burgen mußte ein Denkmal gesetzt werden - noch zu „Lebzeiten". Die beiden Autoren dieses Buches gingen das Problem auf ihre Weise an. Der Lokaljournalist Gerhard Merk, seit rund zwei Jahrzehnten bei der Münchner „Abendzeitung" mit bayerischer Lebensart befaßt, und der Geretsrieder Bildautor Christian Sauer, der für einen Buchverlag normalerweise die Fotos anderer ins rechte Licht rückt, gingen direkt vor Ort auf Recherche. Drei Jahre lang zogen die beiden Bier-Verehrer vom Jahrgang 1941 aus mit Stift und Kamera. Zu langen Gesprächen in altväterlichen Kontoren, nicht selten bei Computer-Gezirp. Zäh oft und lauernd lief die Unterhaltung an, zum Schluß war sie stets herzlich und offen. Ein Landbräu will eben für eine Idee erst gewonnen sein, dann aber steht er dazu und öffnet sein Haus. Und so eine ländliche BierBurg muß man sinnlich erleben. Das beginnt mit einem Schnuppern im Gärkeller, setzt sich fort auf dem staubigen Malzboden und führt schließlich an den Sudkessel mit aromatisch dampfender Bierwürze. Nach kupfernen Bottichen, Messinggeländern, nassen Kachelwänden, Edelstahlbehältern und Holzzubern, kommt dann die letzte Prüfung beim Ortstermin im Bräustüberl: Kredenzt wird ein Bier mitfeiner Hopfenblume und gebändigtem Malzgeschmack. Gerade so wie es zum Lande paßt. Zu dem Geruch aus Schweinsbraten, einer Virginier und dem frisch gewachsten Holzboden. Im Stundenumkreis um München wollten die Autoren vergangenen Glanztagen bayerischer Biergeschichte nachspüren. Doch ehe sie sich besannen war die Nostalgiereise zu 53 selbständigen Landbrauereien an einem ganz anderen Ziel gelandet: Dieses Buch schreibt einen Umbruch fest im mittelständischen Braugewerbe. Eine Wende, aus der nur jene Betriebe geläutert und gestärkt hervorgehen werden, die auf Zukunft setzen. Und Zukunft heißt hier: Technisierung und Spezialisierung - bei vollem Respekt vor dem Überkommenen. So gesehen muß es uns gar nicht bange sein um die bayerischen Landbrauereien. Die meisten sind bereits auf dem Zug in die Neuzeit. Der Rest müht sich redlich, den Anschluß zu schaffen: Familiäre Nachfolgefragen werden pragmatisch geklärt, Investitionen nicht länger aufgeschoben, langfristige Marktstrategien entwickelt. Schon spüren die Städter bei ihren Landausflügen wieder dem Bauernbier nach. Denn ein solches Bier trinkt man am besten dort, wo es gewachsen ist. Wo der Schaum zum weißblauen Himmel paßt und die Bierfarbe zum Leberkäs. Freunden solcher Einkehr soll dieses Buch den Weg weisen und die Türe öffnen. All den Kennern, Genießern und Anfängern, die bei einem Schluck Bier auch etwas über jene Menschen erfahren wollen, die über Jahrhunderte hinweg diesen Trank kultiviert und veredelt haben. Ein Prost auf Bayerns Bier-Burgen! Mögen sie ewig bestehen.
Inhalt :
- EINFÜHRUNG - VON GEORG LOHMEIER
- BAYERISCHE BIERHISTORIE - VON SAUREM WEIN, SÜSSEM MET UND HERBEM HOPFEN
- BIERARTEN , BIERGATTUNGEN , BIERSORTEN , BIERTYPEN
- GERSTE UND WEIZEN SCHEIDEN DIE GEISTER
- WASSER, HOPFEN, HEFE, MALZ, - DAS IST SCHON ALLES, GOTT ERHALT'S!
- WIE ES DIE ANDEREN AUCH HALTEN MÖGEN - UNSER BAYERISCHES BIER BLEIBT REIN
- FÜHRUNG INS REICH DER BIER-BURGEN - FÜR KENNER, GENIESSER UND ANFÄNGER
- Brauereivorstellungen :
- KLOSTERBRAUEREI ANDECHS
- SCHLOSSBRAUEREI KALTENBERG
- J. SEDLMAYR OHG MAISACH
- SCHLOSSBRAUEREI ODELZHAUSEN
- KAPPLERBRÄU ALTOMÜNSTER
- MAIERBRÄU ALTOMÜNSTER
- KLOSTERBRAUEREI MARKT INDERSDORF
- SCHLOSSBRAUEREI MARIABRUNN
- GRÄFLICH MOY'SCHES HOFBRÄUHAUS FREISING GMBH
- STIFTUNGSBRAUEREI ERDING
- ERDINGER WEISSBRÄU FRANZ BROMBACH
- EITTINGER FISCHERBRÄU
- REITER-BRÄU WARTENBERG
- SCHLOSSBRAUEREI GRÜNBACH GMBH
- GUTS- UND BRAUEREIGENOSSENSCHAFT TAUFKIRCHEN (VILS) E.G.
- BRAUEREI WIFLING OHG
- PRIVATBRAUEREI LUDWIG SCHWEIGER OHG MARKT SCHWABEN
- BRAUEREI LORENZ WIDMANN OHG MARKT SCHWABEN
- JOSEF BACHMAYER'S NACHF.
- JOSEF HÖRMANN BRAUEREI , GUTSBETRIEB
- WAITLBRÄU DORFEN
- BRAUEREI BAUER ST. WOLFGANG IN OBB.
- BRAUEREI NIKOLAUS LOHMEIER KG BRÄU Z'LOH
- BRAUEREI KAMMHUBER STIERBERG
- RAMPL - BRÄU REICHERTSHEIM
- BRAUEREI THOMAS AMETSBICHLER OHG ASCHAU AM INN
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Freitag, 23. November 2018
23-05
Marlis Pohl-Kauka (Hg.)
Reise-Brevier vom Bayerischen Bier
[Ein Wegweiser zu Altbayerns Braustätten. Zeichn. Penka Gezowa-Ihmig]
Residenz-Verlag - München - 1971
gebunden - 18 cm - 192 S., ill.
ISBN:
INT / DNB
Reise-Brevier vom Bayerischen Bier
[Ein Wegweiser zu Altbayerns Braustätten. Zeichn. Penka Gezowa-Ihmig]
Residenz-Verlag - München - 1971
gebunden - 18 cm - 192 S., ill.
ISBN:
INT / DNB
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